Australien: Great Barrier Reef

australien Vor der australischen Nordostküste lebt der größte Organismus der Welt: Das 10.000 Jahre alte Great Barrier Reef. Mit seinen 2.900 Korallengärten und 71 Koralleninseln erstreckt es sich auf fast 350.000 Quadratkilometern - und wird oft als “achtes Weltwunder” bezeichnet. Es besteht aus den Southern Islands, den Inseln der Whitsunday Group und den tropischen Nordinseln. Warane, Schildkröten und Koalas neben Regenwald, Riesenfarn und Eukalyptus: Viele der Inseln schützen als Nationalparks eine einzigartige Flora und Fauna. Wäre das nicht eine tolle Ecke, um als Animateur oder Reiseleiter zu arbeiten?

Die Inseln des Nordens prägt eine tropische Flora. Dichte Regenwälder machen auch die Welt über Wasser zu einem exotischen Erlebnis. Wie auf Green Island - einer Koralleninsel, die ganz vom Riff umgeben ist. Ebenfalls vom Korallenriff umschlossen sind die 324 Hektar Regenwald von Fitzroy Island, einem versunkenen Berg.

Hinchinbrook Island bietet landschaftliche Abwechslung: Steile Klippen und weiße Sandstrände neben Schluchten, Wäldern und Wasserfällen. Kakadus und die seltenen Wampoo Tauben faszinieren ebenso wie Delfine und Meeresschildkröten. Auf Magnetic Island tummeln sich hingegen viele knuddelige Koalas. Drei Viertel der Fläche von Dunk Island ist geschützt: Hier flattert das “Wappentier”, der blaue Ulysses Schmetterling, durch den Regenwald.

Lizard Island erhielt ihren Namen durch seine urzeitlichen Bewohner, die Warane - auf Englisch “Lizard” genannt. Das “Juwel im Great Barrier Reef” liegt direkt auf dem Riff, weswegen schon der berühmte Kapitän James Cook vor Australiens nördlichster Insel auf Grund lief. Nach einem dicken Fisch benannt: Das so genannte “Cod Hole” gilt als perfektes Tauchrevier. Hier kann man nicht nur mit den Namensvettern, den “Potato Cods” schwimmen, sondern mit allerlei bunt schillernden Exoten. Und in Clam Gardens warten 150 Jahre alte Riesenmuscheln auf Entdecker.

Die Whitsundays bestehen aus 74 tropischen Inseln. Sie liegen in der Coral Sea zwischen der Küste Queenslands und dem Great Barrier Reef. Im Grunde sind es Berge, deren Gipfel aus dem Meer ragen. Eines der sichersten Segelreviere: Weil das Wasser durch die vielen Inseln so geschützt ist, darf man auch ohne Segelschein auf große Entdeckerfahrt gehen. Nur acht der Inseln sind überhaupt bewohnt - beste Voraussetzungen für das ganz persönliche Robinson-Feeling.

Die Nationalparkinseln Long Island und Brampton Island gelten als zwei der schönsten: Palmen, Regenwald und exotische Tiere wie Goannas und Wallabys zeugen von einer fast unberührten Natur. Direkt am Hauptstrand von Brampton kann man durch den Bariton Korallengarten schnorcheln. Auf der Vulkaninseln Lindeman Island und auf der Insel Hayman verströmen zahlreiche Eukalyptusbäume einen würzigen Duft.

Einige der Inseln liegen direkt auf dem Great Barrier Reef - so wie Heron. Das Eiland ist als echte Koralleninsel Teil des Riffs und bietet als Nationalparkinsel Natur pur. Die schönsten Korallengärten liegen nur wenige Schwimmzüge vom Strand entfernt. Von November bis März kommen Meeresschildkröten auf die Insel, um ihre Eier abzulegen. Ab Dezember schlüpfen dann die Jungen und krabbeln ins Wasser. Von Juni bis Oktober kann man Buckelwale beobachten.

Der Nationalpark Fraser Island ist die größte Sandinsel der Welt. Ob riesige Sanddünen, Süßwasserseen, Wildblumen oder üppige Regenwälder mit dem seltenen Riesenfarn: Die Landschaft ist fast unberührt.

Auf Moreton Island befindet sich nicht nur die größte Sanddüne der Welt, sondern auch Strände in allen Schattierungen. Fast 90 Prozent der Fläche ist Nationalpark: Echsen, Süßwasserschildkröten und Wale sind hier zu Hause. Im Tangalooma Wild Dolphin Resort kommen die Delfine regelmäßig an den Strand. Lady Elliot Island ist die südlichste Insel, die auf dem Great Barrier Reef liegt. Direkt vom Strand aus kann man zu den gesunkenen Schiffen schnorcheln, die hier gegen das Riff gelaufen sind - trotz des historischen Leuchtturms, der hier seit fast 130 Jahren sein Feuer über das Meer schickt.

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