Griechenland: Insel-Hopping auf den Kykladen I

Griechenland Kykladen Reif für die Insel - doch auf welche soll bloß die Reise gehen? Wer die Qual der Wahl hat, entscheidet sich am besten für viele verschiedene und setzt angesichts der griechischen Kykladen auf Insel-Hopping. In zwei Teilen stellen wir die schönsten Ziele vor. Wie wärs denn mit einem Animateurs-Job und danach einem klasse Urlaub?

Die Kykladen, zwischen der Peloponnes und Kreta gelegen, haben 56 unwiderstehliche Angebote, 56 Inseln unterschiedlichen Charakters, die einen Besuch lohnen - da kann man sich ruhig viel Zeit nehmen. Gedankt wird es mit unvergesslichen Panoramen von goldenen Sandstränden und weiß gekalkten Häusern unter strahlend blauem Himmel, wie die Fenster und Türen - Bilderbuch-Dörfer vor Traumstränden eben. Die Anreise erfolgt entweder vom Festland aus, Fähren von Athen oder Piräus verkehren regelmäßig. Es geht aber auch per Direktflug, Flughäfen gibt es auf Mykonos und Santorin.

Mykonos
Die strahlend weiße Hauptstadt hat Kulturtouristen einiges zu bieten. Die Marienkirche Panagia Paraportiani, und das Alefkandraviertel, Klein-Venedig der Kykladen. In Ano Mera wartet das Kloster Panagia Tourliani mit seinem eigenwilligen Glockenturm und Schätzen des Mittelalters. Doch beliebter als bei Kunsthistorikern ist Mykonos bei Schwulen. In der Superparadise-Bucht gesellen sich Gleichgesinnte aus aller Welt im feinen Sand zueinander. Im Westen der Insel, am Agios Iannis, gibt es trotz des offiziellen Verbots einen FKK-Strand, der fest in griechischer Hand geblieben ist. Hier findet sich ein idyllisches Fleckchen, das der Kommerz noch nicht erobert hat.

Delos
Einmalige Sonnenuntergänge gibt es viele auf den Kykladen. Doch wenn die Iannis-Bucht auf dem kleinen Delos in sanftes Licht gehüllt wird, werden selbst aus hart gesottenen Zeitgenossen hoffnungslose Romantiker. Auch Hobby-Archäologen kommen hier auf ihre Kosten, denn auf den dreieinhalb Quadratkilometern der Insel stolpert man immer wieder über Reste der glorreichen Vergangenheit. Immerhin soll auf dem göttlichen Eiland die Wiege von Apollo und Artemis gestanden haben. Entsprechend wurden die beiden Gottheiten mit prachtvollen Tempelanlagen geehrt, deren Reste noch immer ein beeindruckendes Bild der griechischen Baukunst der Antike geben. Berühmtestes Erbe: die imposante Löwenterasse.

(th)

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