Griechenland: Insel-Hopping auf den Kykladen II

Griechenland Kykladen II Insel-Hopping auf den Kykladen bietet Gelegenheit satt für einen abwechslungsreichen Urlaub zwischen zwei Animateur-Jobs. Zwischen den Inseln verkehren regelmäßig Fähren, für Eilige empfiehlt sich eine rasende Katamaranfahrt. Etwas seefest sollte man schon sein, denn Poseidon macht sich immer wieder einen Spaß daraus, die Wellen hoch schlagen zu lassen.
Kein Fleckchen ohne Mythologie: Auf Naxos soll Zeus aufgewachsen sein. Kein Wunder, dass die Griechen Naxos die “Glücksinsel” nennen. Das vor allem wegen der viele Quellen, die hier sprudeln – und der einladenden Architeketur. Schon wer sich der Hauptstadt Chora vom Wasser aus nähert, wird von der Schönheit förmlich geblendet. Über den Hang ziehen sich zahllose weiß-blaue Häuschen, über den Dächern thront eine venezianische Burg. Die Strände sind wunderschön, nicht übervölkert und das erfrischende Nass kristallklar. Dabei gilt: je südlicher, desto einsamer.

Paros
Parischer Marmor ist seit Jahrtausenden ein Qualitätsbegriff. Ewige Kunst wie die Venus von Milo, der Hermes des Praxiteles und viele Tempel entstanden aus diesem Stein, der auf Paros abgebaut und seit der Antike in alle Welt verschifft wurde. Seine Besonderheit: die Transparenz. Selbst durch eine Dicke von zehn Zentimetern scheint noch das Licht hindurch - ein außergewöhnlicher optischer Effekt, den die Meister der Antike zu nutzen verstanden. Doch Paros bietet mehr als Steine: Hibiskus und Oleander blühen in den malerischen Gassen des Hauptortes Parikia. Auch wenn hier in der Saison viel los ist, kommt keine drangvolle Enge auf, urige Kneipen, weiße Kirchen und Brunnen zaubern eine ganz besondere Atmosphäre. Am Abend, wenn die Männer von ihrem Tagwerk auf See heimkehren, lohnt ein Spaziergang über die Promenade des Fischerdörfchens Naoussa.

Weg vom Strand: Im Inselinneren liegt das Frauenkloster Christos sto Dassos und dahinter wartet eine selten üppige Vegetation. Blüten verzaubern die Landschaft - und wenn sie fliegen, sind es prachtvolle Schmetterlinge.

Santorin
Vor 1.500 Jahren wurde Santorin wiedergeboren. Ein Vulkan hatte das Eiland zerstört und eine Flutkatastrophe ausgelöst, die das Ende der minoischen Hochkultur besiegelte. Manche Forscher sind der Meinung, das alte Santoprin sei identisch mit dem sagenumwobenen Atlantis. Heute leuchtet Santorin in strahlendem Weiß seiner Häuser, Aufsehen erregend kontrastiert von schwarzem Vulkangestein. Die Insel bietet turbulente Events und Strandleben, wer Party sucht, ist hier richtig.

Ios
Noch mehr gilt das für Ios. Morgens ist es totenstill, am Nachmittag erheben sich die ersten, doch um Mitternacht startet die große Sause am Strand und in den Gassen und dauert an bis zum Sonnenaufgang.

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